GFLK Galerie für Landschaftskunst
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Mark Wehrmann
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Two Wheels
Mark Wehrmann

Two wheels - one dark lord

Ausstellung in der Galerie für Landschaftskunst:

Mark Wehrmann

Two wheels – one dark lord

 

Eröffnung: 3. Oktober, ab 19 Uhr

Dauer der Ausstellung: 04.12.2004 bis 05.02.2005

Öffnungszeiten: Mi – Fr 15 – 18 Uhr, Sa 12 – 14 Uhr

 

Klicken Sie auf die Bilder, die Sie vergrößern möchten:

 

In der Ausstellung Two wheels - one dark lord stellt der Hamburger Künstler Mark Wehrmann eigene und gefundene Fotos aus unterschiedlichen Kontexten in denen das Fahrrad als Identitätsobjekt, als Fortbewegungsmittel oder indirekt durch die von ihm evozierte Raumwahrnehmung auftaucht. Dabei geht es Wehrmann um entwicklungsgeschichtliche Details, die sowohl auf die massenkulturelle Bedeutung des Fahrrads verweisen, wie auch auf einzelne Subkulturen und deren Umwidmungsstrategien.

 

Einen biographischen Strang bilden Fotos von Wehrmanns Großonkel, der in den späten 20er Jahren auf Fahrradtouren durch Deutschland ging - die damals neuartige Form der Mobilität, ermöglicht durch das Fahrrad als erschwinglichen Massenartikel. Die fotografische Selbstinszenierung im Stile der romantischen Landschaftsmalerei lässt eine geistige Nähe zur Jugendbewegung vermuten.

 

Eine andere Reihe zeigt Fotos von Fahrradkurieren, die sich zur European Cycle Messenger Championship 2004 in Warschau getroffen haben. Auf den Fotos sind z.B. eine Tätowierung nach dem Tour de France Cover der Band Kraftwerk zu sehen, oder eines der Fahrräder, mit denen die Wettkämpfe bestritten werden. Diese sind nach speziellen Kriterien zusammengebaut. So werden Bahnräder - ursprünglich für den Gebrauch in der Halle gedacht - zu Straßenrädern umfunktioniert.

 

Eine dritte Gruppe bilden Architekturfotos, deren Dreidimensionalität durch Knicke im Fotopapier noch hervorgehoben wird. Sie zeigen Brückenpfeiler, an denen Mark Wehrmann vor allem die sogenannten Wallrides interessieren. Der Künstler übernimmt damit die Perspektive der BMX Szene auf solche räumlichen Situationen.

 

Diesen Gedanken erweitert eine Außenarbeit, die zur Ausstellung gehört. Mark Wehrmann hat auf dem Axel-Springer-Platz eine Werbefläche auf einem Stromkasten gemietet, in der er ein Foto ausstellt. Der von Wehrmann gewählte Ort ist werktags ein Sammelpunkt für Fahrradkuriere. Das Foto zeigt die Spuren eines Transportunfalls mit Wandfarbe auf dem Gepäckträger.

 

Zusätzlich zu den künstlerischen Arbeiten Wehrmanns wird im Galerieraum von dem kuriernahen Fahrradladen Soon Come! / Suicycle Store ein Singlespeed Rennrad zum direkten Verkauf angeboten. Ein Verweis darauf, wie man sich aus der Kurierszene heraus eine eigene Infrastruktur schafft. Diese Herangehensweise wird mit der ökonomischen Funktion des Galerieraumes konfrontiert.

 

http://www.ahalenia.com/glue/alleycats/cmwc00.html

"Team Satan (Two Wheels, One Dark Lord) was recruiting as many people as possible and ended up with twenty riders by the end of the race. Twenty slooooooww riders. Dirk from Arnhem, the perennial HPR champion, had the only major accident of the day. A guy from Connecticut rode right into him and screwed up Dirk's shoulder. The guy was hysterical because he thought he had broken Dirk's neck-thankfully not the case."

 

 

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